alkoholfreie Biere, Kölsch, Pils bis ..
Frisch gezapft
Ale: In England ein Gattungsbegriff für helles oder braunes obergäriges, mehr oder minder stark gehopftes Bier.
Altbier: Nach traditionell obergäriger Brauart hergestelltes rheinisches Bier, das kurz als „Alt“ bezeichnet wird. Es wird nach warmer Gärung und kühler bis zu zwei Wochen dauernder Reifung abgefüllt und dominiert als dunkles, recht aromatisches, ziemlich kalt in zylindrischen Gläsern serviertes Bier im Raum Düsseldorf.
Alsterwasser: An einem Sonntag im Juni 1922 sah sich Franz Xaver Kugler, der Wirt einer Ausflugsgaststätte vor den Toren Münchens, einem großen Ansturm einkehrender Radfahrer gegenüber, so dass ihm seine Biervorräte auszugehen drohten. Er streckte das Bier für die durstigen Radler mit Zitronenlimonade, was sich als überaus erfrischend erwies. Das neue Getränk verbreitete sich rasch als Radler und wurde in Norddeutschland wegen seiner reinen und hellen Farbe Alsterwasser genannt. Wirklich, gemeint ist das Hamburger Binnengewässer, das damals eine Farbe gehabt haben muss, wie es sie später nicht mehr hatte und heute noch nicht wieder hat. Die beiden Namen streiten in Deutschland um Alleingültigkeit, so dass manche Brauereien, die den Bier-Limonade-Mix fertig in Flaschen vertreiben, vorn Radler und hinten Alsterwasser auf die Etiketten schreiben. (Hamburger Abendblatt)
Biermischgetränke: sind Getränke, die meist zur Hälfte oder mehr aus Bier bestehen und mit anderen Getränken wie Cola und Limonade gemischt werden. Das älteste Biermischgetränk dürfte das um 1922 entstandene Radler sein, das mit Zitronenlimonade gemischte Bier. Bis Anfang der 1990er Jahre wurden Biermischgetränke stets aus den Einzelzutaten frisch gemischt. Seit 1993, als das deutsche Biersteuergesetz geändert wurde, werden solche Mischgetränke auch fertig von Getränkeherstellern angeboten. Biermischgetränke entsprechen nicht dem Reinheitsgebot, deshalb dürfen sie in Deutschland auch nur unter „Biermischgetränk“ oder auch "Bierpops" vertrieben werden und nicht als Bier
Bockbier: Ursprünglich aus dem niedersächsischem Einbeck nach Bayern importiertes Starkbier: Dieses von hell bis fast schwarz gebraute Bier hat einen Stammwürzgehalt von 16 Prozent und mehr. Die Steigerung ist der Doppelbock, zu erkennen an der Endung „-ator“ (Thriumphator, Salvator usw.)
Fruchtbier: Man kann sie als alkoholische Erfrischungsgetränke beschreiben, deren Zusätze von Erdbeere bis Kirsche höchst unterschiedliche Geschmacksrichtungen begründen. Meist werden diese Biere auf Basis spontaner Gärung hergestellt.
Kellerbier: Dieses Bier ist ein fruchtig-trockenes untergäriges Helles, stark gehopft und schwach mit Kohlensäure versetzt. Der Ursprung liegt in Franken, wo die Einheimischen „auf Keller“ zum Frühschoppen gingen.
Kölsch: Ein obergäriges, hellgoldenes Bier das nur in Köln und seiner unmittelbaren Umgebung gebraut werden darf. Es gibt nur etwa 26 Brauereien, die das Recht besitzen, Kölsch zu brauen.
Malzbier: das erste Malzbier wurde 1492 unter dem Namen "Braunschweiger Mumme" gebraut. Typische Eigenschaften sind: sehr süss, dunkel und hoher Gehalt an Stammwürze.
Weizenbier: ist ein relativ liebliches, fruchtiges und kohlensäurereiches obergäriges Getränk, das auch als stärkerer Weizenbock angeboten wird.
Kristallweizen: ist ein auf Weizenbasis mit Gerstenzusatz sorgsam gefiltertes Bier.
Beim Hefeweizen macht sich die Hefe bemerkbar als Trübung oder Bodensatz.
Amerikanisches Weizenbier (Wheat Beer) ist noch milder, belgisches (Witbier) wird häufig mit Gewürzen versetzt, das Berliner Weiße wird mit Himbeer- oder Waldmeisterzusatz getrunken.



























